Wie stelle ich meinen Hund oder meine Katze auf Puromenu um?
Die meisten Tiere gewöhnen sich innerhalb weniger Tage an Puromenu. Eine ruhige, schrittweise Umstellung hat sich bewährt. Leichte Veränderungen im Stuhlgang sind dabei normal.
HUNDE – UMSTELLUNG AUF ROHE MENÜS (BARF)
Viele Hunde vertragen die direkte Umstellung gut («Cold Turkey»). Alternativ kannst du über 7–14 Tage langsam umstellen, indem du die Mahlzeiten trennst (z.B. morgens gewohntes Futter, abends BARF), um Verdauungsprobleme zu vermeiden.
Wichtig: Mische das BARF nicht direkt in derselben Mahlzeit mit anderem Futter.
HUNDE – GEGARTE FRISCHNAHRUNG ODER BIO-NASSFUTTER
Hier ist es einfacher: Mische Puromenu einfach unter das gewohnte Futter und erhöhe den Anteil täglich über 1–2 Wochen.
KATZEN
Katzen akzeptieren neue Nahrung oft langsamer. Sehr kleine Schritte und Geduld sind hier besonders wichtig. Mische anfangs nur eine winzige Menge (½ TL) unter das gewohnte Futter und steigere erst, wenn es akzeptiert wird. Leichtes Anwärmen hilft oft bei der Akzeptanz. Wichtig bei Trockenfutter: Der Sprung auf Rohfutter ist oft zu gross. Gewöhne deine Katze bitte zuerst an Nassfutter (z.B. unsere gegarten Menüs), bevor du auf rohes BARF wechselst.
Eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung findest du hier:
Futterumstellung bei Katzen
Futterumstellung bei Hunden
Kann ich Puromenu mit anderem Futter kombinieren?
Ja. Wenn dein Tier gesund ist und die Mischung gut verträgt, kannst du Puromenu bedenkenlos dauerhaft als Teilration füttern. Bereits 10–20 % frische, unverarbeitete Nahrung werten den Speiseplan auf.
Wir empfehlen lediglich, rohe Menüs nicht in derselben Mahlzeit mit anderen Futtersorten zu kombinieren, da die Verdauungszeiten unterschiedlich sind. Über den Tag verteilt kannst du aber flexibel wechseln (z. B. morgens Trockenfutter, abends Puromenu).
Kann ich zwischen rohen, dampfgegarten und gegarten Menüs alternieren?
Ja. Die meisten Tiere vertragen den Wechsel sehr gut. Über den Tag verteilt kannst du frei wechseln.
Wichtig ist nur, dass rohe Menüs nicht in derselben Mahlzeit mit anderen Futtersorten kombiniert werden.
Viele Tiereltern füttern zu Hause roh oder dampfgegart und nutzen unterwegs oder auf Reisen unsere haltbaren Nassfutter-Menüs.
Wie taue ich die Menüs richtig auf und wie lange sind sie haltbar?
Am schonendsten tauen die Medaillons im Kühlschrank auf.
- Portionieren: Nimm die gewünschte Anzahl Medaillons aus dem Beutel und lege sie in einen Napf oder eine Dose.
- Auftauen: Lass sie langsam im Kühlschrank auftauen (z. B. über Nacht).
- Servieren: Füttere das Menü bitte zimmerwarm und nicht eiskalt, um den Magen deines Tieres zu schonen. (Tipp: 30 Min. vor der Fütterung rausstellen oder einen Schuss warmes Wasser darüber geben).
HALTBARKEIT
- Tiefgekühlte Menüs: Nach dem Auftauen bis zu 3 Tage (72 Std.) im Kühlschrank.
- Nassfutter: Nach dem Öffnen 2–3 Tage im Kühlschrank.
Wie viel und wie oft sollte ich mein erwachsenes Tier füttern?
ROHE MENÜS (BARF)
Hunde benötigen ca. 2–3 % ihres Körpergewichts, Katzen ca. 3–6 %. Genaue Werte findest du in unseren Fütterungs-Guides.
GEKOCHTE MENÜS
Hier richtet sich die Menge nach dem Energiegehalt. Die genauen Mengen findest du in unseren Fütterungs-Guides: Bio-Nassfutter und dampfgegarte Frischnahrung.
WIE OFT FÜTTERN
Erwachsene Tiere fressen meist 1–2mal täglich (Hunde) bzw. 2–3 mal (Katzen).
Wie füttere ich Welpen und Kitten richtig?
Im Wachstum ist die richtige Energieversorgung entscheidend. Da der Bedarf je nach Alter und Futterart variiert, findest du die exakten Werte in unseren Fütterungs-Guides. Hier sind die wichtigsten Faustregeln:
1. DIE RICHTIGEN MENGEN
Rohe Menüs (BARF)
Hier berechnet sich die Menge prozentual vom aktuellen Körpergewicht (KG) des Tieres:
Welpen
- 8.–20. Woche: ca. 8 % des KG
- 24.–32. Woche: ca. 6 % des KG
- 36.–46. Woche: ca. 4 % des KG
Kitten
- 6–12 Wochen: ca. 10 % des KG
- 12 Wochen bis 6 Monate: ca. 8 % des KG
- Ab 6 Monaten: sinkend auf 3–6 %, (wie bei erwachsenen Katzen)
Gekochte Menüs
Hier richtet sich die Ration nicht nach Prozentwerten, sondern nach dem Energiegehalt (Kalorien) der jeweiligen Rezeptur. Bitte schau für die genauen Gramm-Angaben immer in unsere Fütterungs-Guides.
2. WIE OFT FÜTTERN?
Der kleine Magen von Jungtieren braucht mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt:
Welpen
- Bis 6 Monate: 4–6 Mahlzeiten täglich
- Bis 12 Monate: 2–3 Mahlzeiten
- Danach: 1–2 Mahlzeiten (wie beim erwachsenen Hund?
Kitten
- Bis 12 Monate: mindestens 3–4 kleinere Mahlzeiten
- Ab 1 Jahr: mindestens 2 Mahlzeiten täglich
Warum trinkt und kotet mein Tier weniger?
💧TRINKEN
Da unsere Menüs viel Feuchtigkeit enthalten, deckt dein Tier einen Grossteil seines Flüssigkeitsbedarfs direkt über die Nahrung. Das ist sehr gesund für die Nieren.
💩KOT
Da wir auf Füllstoffe verzichten und die Zutaten einfach verdaulich sind, verwertet der Körper fast alles. Es entsteht weniger «Abfall». Der Kot wird kleiner, fester und riecht weniger – das hilft auch der natürlichen Entleerung der Analdrüsen.
Ist Frischfutter schlecht für die Zähne?
Nein. Die Zahngesundheit hängt primär von der Genetik und der Bakterienflora im Maul ab, weniger von der Konsistenz des Futters. Da wir konsequent auf Zucker und stark verarbeitete Kohlenhydrate (Stärke) verzichten, fehlt den Plaque-Bakterien der Nährboden.
Der Mythos, Trockenfutter reinige die Zähne, gilt als überholt: Da Hunde ein Scherengebiss haben, zermahlen sie Nahrung nicht, sondern schlucken Kroketten meist im Ganzen herunter – ein Reinigungseffekt findet also kaum statt.
Für die Zahnpflege sind natürliche Kauartikel (wie Knochen) oder Zähneputzen am effektivsten.
Was mache ich bei weichem Stuhl während der Umstellung?
Das ist in den ersten Tagen oft ein Zeichen, dass sich die Darmflora anpasst. Gehe die Umstellung etwas langsamer an oder reduziere die Portion kurzzeitig. Auch mehrere kleine Mahlzeiten entlasten den Magen. Unterstützend kannst du etwas Naturjoghurt oder unseren Kefir geben.
Bei anhaltendem Durchfall kontaktiere bitte deinen Tierarzt.