Nassfutter für Katzen

Der Guide für eine wirklich artgerechte Ernährung

Kennst du das? Du stehst im Laden oder scrollst durch einen Onlineshop. Vor dir: Reihen voller Dosen, Beutel, Schälchen, Trocken- und Nassfutter für Katzen. Alle versprechen „das Beste“. Ausserdem schauen dich überall glückliche Katzen von der Verpackung an.

Aber was ist wirklich drin? Und was tut deiner Katze langfristig gut?

Die Wahl des richtigen Futters kann frustrierend sein. Denn du willst nur eins: Deine Katze soll gesund bleiben und das Futter lieben. Darum findest du hier eine einfache 5-Punkte-Checkliste, mit der du Qualität am Etikett erkennst.

Falbkatze in der Wüste: evolutionärer Grund für Nassfutter für Katzen

Warum Nassfutter für Katzen? (Das Wüsten-Prinzip)

Vielleicht fragst du dich: „Warum überhaupt Nassfutter für Katzen? Trockenfutter ist doch viel praktischer.“ Praktischer für uns? Ja. Für den Katzenkörper? In vielen Fällen eher nicht.

Katzen stammen ursprünglich aus trockenen Regionen. Deshalb trinken sie in der Natur kaum. Stattdessen decken sie ihren Flüssigkeitsbedarf fast komplett über ihre Beute.

  • Eine Maus: ca. 70–80 % Wasser.
  • Trockenfutter: nur rund 8–10 % Feuchtigkeit
  • Gutes Nassfutter: ca. 70–80 % Wasser.
 

Kurz gesagt: Das hat Folgen für die Gesundheit. Wenn du tiefer ins Thema Nieren eintauchen willst, findest du hier, wie natürliche Ernährung bei Niereninsuffizienz die Nieren entlasten kann.

Die Vorteile von Nassfutter für Katzen: Warum feuchtigkeit zählt

Unterstützt Blase & Nieren

Mit Nassfutter nimmst du deiner Katze viel „Trink-Arbeit“ ab. Deshalb bedeutet mehr Feuchtigkeit über das Futter:

  • besser hydrierte Katze
  • besser „durchspülte“ Nieren
  • verdünnter Urin

 

Dadurch kann es helfen, Nieren und Harnwege zu entlasten und das Risiko für Probleme wie Harnsteine oder Harnkristalle zu reduzieren. Gerade deshalb ist das ein grosses Thema bei Wohnungskatzen.

Optimales Gewicht

Nassfutter hat weniger Kalorien pro Gramm als Trockenfutter. Dadurch kann deine Katze eine grössere Portion fressen und wird satt, ohne zu viele Kalorien aufzunehmen. Das ist besonders hilfreich für Wohnungskatzen mit wenig Bewegung.

Bessere Verdauung​

Die Kombination aus hohem Feuchtigkeitsanteil, weicher Textur und hohem tierischen Proteinanteil macht gutes Nassfutter meist leichter verdaulich als stark stärke- und getreidehaltige Futter. Gerade sensible Katzen profitieren deshalb oft schnell.

Hohe Akzeptanz​

Katzen lieben intensive Fleischdüfte. Hochwertiges Nassfutter riecht besser und schmeckt intensiver. Damit ist es ein riesiger Vorteil für mäkelige Esser oder Senioren, die nicht mehr gut kauen können.

Und wenn deine Katze trotzdem erst mal skeptisch ist, hilft dir dieser Guide weiter: «Futterumstellung bei Katzen: So gelingt der Wechsel auf Nassfutter und BARF».

Etiketten-Check: Gutes Nassfutter für Katzen erkennen

Jetzt wird’s konkret: Woran erkennst du hochwertiges Nassfutter? Dreh die Dose um, denn die Wahrheit steht im Kleingedruckten.

Die 5-Punkte-Checkliste

Katzen sind strikte Fleischfresser (Karnivoren).

Das bedeutet: Ihr Stoffwechsel ist darauf ausgelegt, Energie und Nährstoffe vor allem aus tierischen Proteinen und Fetten zu gewinnen.

Gut sind zum Beispiel: «Hühnerfleisch», «Rindfleisch», «Putenherzen», «Lachs».

Weniger gut klingt: «Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (davon 4 % Huhn)». Dann bleibt der Rest unklar. Oft handelt es sich um Bestandteile, deren Qualität du nicht einschätzen kannst.

Achte auf das Wort «Alleinfuttermittel». Es muss alle Nährstoffe decken und zwingend Taurin enthalten (lebenswichtig für Herz und Augen). Steht dort hingegen nur «Ergänzungsfuttermittel», darfst du es nicht dauerhaft allein füttern.

Eine gesunde Katze braucht sehr wenig Kohlenhydrate. Ausserdem ist ihr Körper nicht darauf ausgelegt, grosse Mengen Stärke aus Weizen, Mais, Reis oder Kartoffeln zu verarbeiten.

Ein hoher Anteil dieser Zutaten kann zu Übergewicht beitragen, den Blutzucker unnötig belasten und den Stoffwechsel mehr fordern als nötig. Achte deshalb auf Formulierungen wie «getreidefrei». Der Schwerpunkt sollte immer auf Fleisch, Innereien und gegebenenfalls etwas Gemüse oder Obst liegen.

Es klingt absurd, aber in vielen Supermarkt-Dosen steckt Zucker (oft getarnt als «Karamell» für eine schönere Farbe). Zucker hat im Katzenfutter nichts verloren. Er bringt deiner Katze keinen Nutzen, sondern kann die Zähne angreifen und die Bauchspeicheldrüse zusätzlich belasten.

«Nebenerzeugnisse» haben oft einen schlechten Ruf, allerdings zu Unrecht, wenn sie sinnvoll definiert sind.

In der Natur frisst die Katze schliesslich auch Herz, Leber und Lunge. Diese Innereien sind wertvolle Lieferanten für Vitamine und Mineralstoffe.

Problematisch sind unspezifische Begriffe wie «tierische Nebenerzeugnisse» ohne weitere Erklärung oder minderwertige Bestandteile wie Krallen, Federn, Hufe etc. Damit dienen sie vor allem als billiger Proteinträger.

Gute Hersteller benennen ihre Nebenerzeugnisse konkret. So gilt: Wenn du genau lesen kannst, was drin ist, bist du auf der sicheren Seite.

Warum wir bei emPAWer auf Nassfutter von Puromenu setzen

Wenn du ein Nassfutter für Katzen suchst, das Geschmack, Gesundheit und Transparenz verbindet, lohnt sich ein genauer Blick auf die Rezepte von Puromenu.

Worauf emPAWer und Puromenu gemeinsam Wert legen:

Frische & klare Deklaration

Die Rezepte werden mit frischen, klar erkennbaren Zutaten formuliert. Ausserdem findest du auf der Zutatenliste keine künstlichen Aroma-, Farb- oder Konservierungsstoffe.

Hoher Anteil tierischer Proteine

Um der karnivoren Natur der Katze gerecht zu werden, enthalten die Nassfutter-Rezepturen von Puromenu sehr hohe Anteile hochwertiger tierischer Proteine. Je nach Sorte bis zu 96 % tierische Bestandteile.

Das bedeutet: viel «echtes Essen» und eine Zusammensetzung, die optimal zu einem Katzenkörper passt, der auf Fleisch ausgelegt ist.

Transparenz & Bio-Zertifizierung

Ein gutes Futter beginnt bei der Herkunft des Fleisches. Deshalb legen wir grössten Wert darauf, dass der Weg vom Bauernhof bis zur Verpackung gläsern ist. Mit anderen Worten: Mit der Bio-Linie von Puromenu bieten wir dir in der Schweiz einen Standard, der über das Übliche hinausgeht:

  • Zertifizierte Bio-Qualität: Streng kontrollierte Zutaten für minimale Belastung.
  • Lückenlose Rückverfolgbarkeit: Qualität, die nicht nur versprochen, sondern belegt wird.
  • Offenheit: Wir zeigen dir genau, was du fütterst – und was wir weglassen.

Fazit: Nassfutter für Katzen – ein kleiner Wechsel mit grosser Wirkung

Unterm Strich ist die Umstellung auf hochwertiges Nassfutter eine der sinnvollsten Entscheidungen, die du für die Gesundheit deiner Katze treffen kannst. Ausserdem berichten viele Katzeneltern nach einiger Zeit von glänzenderem Fell, mehr Vitalität und besserer Akzeptanz im Napf.

Schau dir die Etiketten an. Und stell dir bei jeder Dose die Fragen:

  • Wie viel echtes Fleisch ist drin?
  • Ist es ein Alleinfuttermittel mit Taurin?
  • Wie sieht es mit Getreide, Zucker und Zusatzstoffen aus?

 

Wenn du dir die Suche sparen willst: Wir haben unser Bio-Nassfutter nach diesen Kriterien für dich kuratiert.

Un abrazo 

Paula

Dieser Beitrag wurde inspiriert vom Puromenu-Fachartikel «Comida húmeda para gatos: guía completa para elegir lo mejor».

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Der Trick mit dem Eiweiss-Wert: Viele Hersteller setzen auf Erbsen, Linsen oder Bohnen, damit der Proteingehalt auf dem Etikett höher aussieht. Entscheidend ist aber nicht nur die Zahl, sondern die Quelle: Hunde und Katzen können pflanzliches Eiweiss deutlich schlechter verwerten als tierisches.

Human-Grade

Zutaten sowie Verarbeitungs-, Lagerungs-, Kühl- und Transportprozesse entsprechen denselben Standards wie für Menschen – echte Lebensmittelqualität statt Tierfutterstandard.